Das Börsen-Kartenspiel für 1 bis 4 Spieler – allein gegen den Computer oder mit anderen: 104 Aktien, vier Kurstafeln von Frankfurt bis Tokio. Alle wählen gleichzeitig verdeckt eine Aktie, dann wird aufgedeckt – und jede Karte wandert an die Tafel mit dem nächstkleineren Kurs. Wer die sechste Aktie an eine Tafel legt, bekommt den Margin Call und übernimmt die ganze Tafel samt ihren Bären. Ist die eigene Aktie niedriger als alle Tafeln, droht der Kurssturz. Wer zuerst 66 Bären sammelt, ist insolvent – Börsenkönig wird, wer die wenigsten hat. Schnell erklärt, voller Bluff und Timing; freie Plätze übernimmt auf Wunsch der Computer, Taktik-Variante und Taler-Einsatz als Option.
Steuerung
Maus/Touch: Aktie antippen, beim Kurssturz die Tafel antippen (oder Taste 1–4);
Handy & Tablet
spielbar – Aktie antippen, beim Kurssturz eine Tafel wählen; hochkant und quer
Ziel: Sammle möglichst wenige Bären (Verlustpunkte).
Dein Zug: Alle wählen gleichzeitig und verdeckt eine Aktie. Danach wird von der niedrigsten zur höchsten angelegt, jede an die Tafel, deren letzte Aktie niedriger und am nächsten dran ist. Wer die sechste Aktie an eine Tafel legt, übernimmt die fünf dort liegenden samt Bären (Margin Call).
Ende: Hat jemand 66 Bären oder mehr, endet die Partie nach der laufenden Runde. Es gewinnt, wer die wenigsten Bären hat.
Tipp: Ist deine Aktie niedriger als alle Tafel-Enden, darfst du eine Tafel übernehmen. Nimm die mit den wenigsten Bären.
Speedstocks – Spielregeln
Speedstocks ist ein Börsen-Kartenspiel für 1 bis 4 Spieler (allein gegen den Computer oder mit anderen).
Das Ziel: möglichst wenige Bären (Verlustpunkte) einsammeln. Hat jemand 66 Bären oder mehr, wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt, dann ist Börsenschluss – Börsenkönig wird, wer dann die wenigsten Bären hat.
Die Aktien
104 Aktien mit den Nummern 1 bis 104. Jede trägt oben ein bis sieben Bären:
Zu Beginn jeder Runde bekommt jeder 10 Aktien. Vier weitere liegen offen aus und eröffnen die vier Kurstafeln Frankfurt, New York, London und Tokio. An jede Tafel passen fünf Aktien.
Ein Zug
Alle wählen gleichzeitig und verdeckt eine Aktie (Bedenkzeit je nach Tisch, danach 10 Sekunden Nachfrist – dann wählt der Computer für dich; ohne Uhr wartet der Tisch auf dich).
Alle Aktien werden aufgedeckt – jede mit dem Namen dessen, der sie gelegt hat.
Angelegt wird von der niedrigsten zur höchsten Aktie. Jede kommt an die Tafel, deren letzte Aktie niedriger und am nächsten dran ist.
Beispiel: Die Tafeln enden auf 12, 33, 50 und 81 – eine 47 kommt an die 33, eine 90 an die 81.
Margin Call: Wer die sechste Aktie an eine Tafel legt, übernimmt die fünf Aktien dieser Tafel samt ihren Bären. Seine Aktie eröffnet die Tafel neu.
Kurssturz: Ist deine Aktie niedriger als alle Tafel-Enden, übernimmst du eine der vier Börsen-Tafeln deiner Wahl (antippen oder Taste 1–4; die IPO-Tafel der Sonderregeln kann man so nicht übernehmen) – deine Aktie eröffnet sie neu. Tipp: Nimm die Tafel mit den wenigsten Bären.
Runde und Spielende
Nach 10 Zügen ist die Runde vorbei, die übernommenen Bären werden gezählt ( Bilanz). Dann wird neu gegeben.
Sobald jemand 66 Bären oder mehr hat, endet die Partie nach dieser Runde. Es gewinnt, wer die wenigsten Bären hat; Gleichstand teilt den Platz.
Varianten
Klassisch: alle 104 Aktien.
Taktik: nur die Aktien 1 bis 10 × Spielerzahl + 4 (zu viert 1–44). Jede Aktie kommt ins Spiel – wer mitzählt, ist im Vorteil.
Sonderregeln (Tisch-Option)
Mit eingeschalteten Sonderregeln wird es zu zweit bis viert deutlich wilder. Vor jedem Geben werden die 15 Zeichen zufällig auf alle 104 Aktien verteilt – auch bei Taktik, wo danach nur der kleinere Stapel gespielt wird – nur die Zeichen auf ausgeteilten Aktien kommen ins Spiel (zu zweit meist 2–4, zu viert etwa 6; bei einer Hausse kommen weitere dazu), die übrigen bleiben im Stapel. Die vier Startaktien der Börsen tragen nie ein Zeichen. Deine eigenen Zeichen siehst du auf deiner Hand, die der anderen erst beim Aufdecken.
Hausse: Nach dem 10. Zug kann mit 20 % Wahrscheinlichkeit die Hausse kommen: Jeder bekommt 5 weitere Aktien, die Runde geht bis Zug 15 (höchstens einmal je Runde, nicht in der Variante Taktik).
IPO-Aktie: Genau eine Aktie je Runde trägt das IPO-Zeichen. Wird sie gelegt, eröffnet sie eine fünfte Tafel – egal welche Zahl sie hat. Diese Tafel ist sofort voll: Die IPO-Aktie steht dort fünfmal, mit fünffachen Bären. Die nächste Aktie, die dort hinkäme, lässt die Blase platzen: Wer sie legt, schluckt alle fünf IPO-Karten samt eigener Karte – liegt das IPO auf der 55, sind das 35 Bären und mehr! Danach gibt es wieder vier Tafeln.
Aktiensplit: Fünf Aktien je Runde tragen das Split-Zeichen. Wird eine an eine Tafel gelegt, zählen die dort schon liegenden Karten doppelt (für die Plätze – Bären zählen weiter einmal je Karte): Bei 1 Karte wird der Split die 3., bei 2 Karten die 5. (die Tafel ist voll, der Nächste bekommt den Margin Call), bei 3 oder mehr Karten läuft die Tafel über – dann bekommt der Splitter selbst den Margin Call. Ist die Split-Aktie niedriger als alle Tafeln, verfällt der Split (normaler Kurssturz).
Long (2× vorher, 2× nachher): Die erste Karte der Ziel-Tafel fliegt aus dem Spiel (Gewinnmitnahme – niemand bekommt ihre Bären), alle rücken eine Stelle nach links. Vorher wirkt es, bevor du anlegst – das kann retten: Auf einer vollen Tafel wird deine Karte die 5. statt der 6., und auch die IPO-Blase hält dann noch. Nachher wirkt es nach deinem Anlegen und schafft Luft für die anderen (nach deinem eigenen Margin Call verfällt es).
Short (2× vorher, 2× nachher): Der Margin Call rückt dauerhaft eine Stelle nach links – die Tafel ist schon bei 4 Karten voll (zwei Shorts: bei 3), bis sie abgeräumt wird. Vorher: Das kann dich selbst treffen. Nachher: Ein Angriff – der Nächste läuft früher hinein. Macht die Short-Aktie die Tafel aber selbst voll (z. B. als 5. von 5), wäre sie danach überfüllt – dann bekommt der Leerverkäufer selbst den Margin Call, wie beim Short vorher. Das rote Feld zeigt, wo der Margin Call jetzt auslöst.
Black Swan (1×): Eine Aktie wie jede andere – sobald sie angelegt ist, laufen alle Tafeln voll: mit Kopien ihrer jeweils letzten Karte, und die Kopien zählen ihre Bären mit. Wer danach anlegt (die höheren Aktien dieses Zuges), landet fast sicher im Margin Call. Volle Tafeln und die IPO-Tafel bleiben, wie sie sind.
Liegt eine Long-, Short- oder Split-Aktie niedriger als alle Tafeln (Kurssturz), verfällt ihr Zeichen.
So erkennst du die Zeichen: Sie stehen auf der Karte direkt über der Zahl. Long und Short sind zweiteilig: oben die Art (▲ Long, ▼ Short), darunter der Zeitpunkt – nachher grün (wirkt erst nach deinem Anlegen und kann dir nie schaden), vorher orange (wirkt vor deiner Karte und kann auch dich treffen). Zeigst du mit der Maus auf eine Karte, erklärt ein Hinweis das Zeichen. Bei einer Hausse tragen die nachgezogenen Aktien ihre vorher verteilten Zeichen.
Was gerade passiert: Wirkt ein Zeichen, bekommen die betroffenen Karten und die Tafel einen farbigen, pulsierenden Rahmen – blau Split, grün Long, orange Short, gold IPO, violett Black Swan, rot Margin Call, gelb-orange Kurssturz. Beim Split schieben sich Kopien der doppelt zählenden Aktien auf die Plätze daneben (blau „Split“) – so sieht man, warum die Tafel früher voll ist. Bei Long hebt sich die erste Aktie erst gerahmt an und fliegt dann raus, bei Short rückt das Margin-Call-Feld sichtbar nach links – und gleitet wieder nach rechts auf seinen normalen Platz, sobald jemand die Tafel übernommen hat, beim Black Swan laufen die freien Plätze nacheinander voll (alle 250 ms einer), erst danach werden die übrigen Aktien des Zuges angelegt. Beim Anlegen leuchtet die Börse, an die die Aktie gleich wandert, einmal kurz auf. Bei einem Margin Call landet die Aktie erst auf dem roten Feld – erst dann wird abgeräumt bzw. platzt die Blase.
Karten erklären lassen: Zeigst du mit der Maus auf eine Aktie, die an einer Börse liegt (auch auf IPO- und Black-Swan-Kopien), erscheint ein Fenster mit Nummer, Bären (und warum es so viele sind), Platz, Tafelstand, Margin Call – und bei einem Sonderzeichen, wann es auslöst und was es genau tut.
Am Tisch
Eröffne einen Tisch für 2–4 Spieler oder setz dich zu einem offenen Tisch. Der Eröffner legt fest, was mit freien Plätzen passiert: leer lassen (Standard – gespielt wird nur mit den Menschen am Tisch, mindestens zwei) oder mit Computer füllen.
Die Computer:leicht spielt locker und greift auch mal daneben. normal zählt mit, welche Aktien noch unterwegs sein können, und meidet Tafeln, die gleich voll werden. stark spielt jede seiner Aktien in Gedanken bis zum Rundenende durch.
Schnelle Partie: sofort los gegen den Computer.
Weitere Tisch-Optionen: Bedenkzeit 30 s, 60 s, 90 s, 2 Minuten (Standard) oder ohne Uhr je Aktie (die Tafel-Wahl beim Kurssturz höchstens 20 Sekunden), Tempo „Schnell“ für kürzere Pausen, Computerstärke, Variante, Sonderregeln und Einsatz – mit Einsatz spielt der Tisch um Taler, der Topf geht an den besten Menschen (bei geteiltem Platz zu gleichen Teilen).
Bestenliste: Nach jeder Runde bekommst du 12 Punkte minus deine Bären dieser Runde (nie weniger als 0) – im Monat und für immer. Am Ende gibt es einen Platzbonus: 1. Platz +30, 2. Platz +15 (ab 3 Spielern), 3. Platz +5 (zu viert). Wer eine Partie vorzeitig verlässt, bekommt −10. Platzbonus und −10 gibt es nur bei Partien ab 2 Minuten.
Chat: unten rechts schreibst du an den Tisch; jede Nachricht erscheint auch als Sprechblase am Platz. Freude und Ärgern schicken einen zufälligen Ausruf. Nach jeder Nachricht ist der Chat 2 Sekunden gesperrt.
Vorschau: Fährst du mit der Maus über eine Handkarte, leuchtet die Ziel-Tafel, und eine Plakette zeigt, was passieren würde: „→ Tokio, Platz 4“, „Margin Call · +7 “ oder „Kurssturz“ – so, als würdest du zuerst anlegen (niedrigere Karten der anderen kommen vorher).
Vorauswahl: Während noch angelegt wird, kannst du deine nächste Aktie schon antippen („ vorgemerkt“). Sie wird gelegt, sobald gewählt wird – nochmal tippen hebt das auf.
Nochmal am selben Tisch: Allein gegen den Computer startet „Nochmal spielen“ auf der Endtafel sofort eine neue Partie mit denselben Einstellungen. Mit anderen Menschen bleibt der Tisch: Wer „Nochmal“ klickt, sitzt wieder auf seinem Platz, die Plätze der anderen bleiben bis zu zwei Minuten für sie frei. Sind alle wieder da, beginnt die nächste Partie von selbst.
Einstellungen: wie stark sich deine Handkarten unter dem Mauszeiger vergrößern (bis 80 %) und anheben – und auf Wunsch leises Börsengemurmel im Hintergrund.
Börsenticker: Oben läuft das Kursband – jeder Spieler als Aktie (Kurs = 66 minus Bären, ▼ = Bären dieser Runde), dazu Eilmeldungen zu Margin Calls und Kursstürzen. Auf jedem Platz zeigt eine kleine Linie den Kursverlauf über die Runden.
Neu laden ist kein Problem – du kommst zurück an den Tisch. Wer geht, wird vom Computer ersetzt.