Gaigel, das württembergische Kartenspiel, in der Besenwirtschaft im Remstal: 48 Karten im neu gezeichneten württembergischen Blatt, meist zu viert in zwei Paaren über Kreuz, gespielt gegen den Uhrzeigersinn. Eröffne den ersten Stich mit Ge-Elfen, Höher hat oder Andere Alte, melde König und Ober für 20 oder 40, raube mit der Trumpf-Sieben den offenen Trumpf – und ruf „Aus!“, sobald deine Partei 101 Augen hat. Zu früh gerufen ist untergaigelt, zu spät übergaigelt. Wer verliert, bekommt einen Strich. Allein mit Computern in drei Stärken oder mit anderen, zu zweit, zu dritt, zu viert oder zu sechst.
Steuerung
Maus/Touch: eine Karte antippen. Im ersten Stich wählt die Vorhand die Eröffnung
Handy & Tablet
spielbar – Karte antippen – im Hochformat liegt die Hand unten; hochkant und quer
Ziel: Deine Partei sammelt 101 Augen und ruft dann rechtzeitig Aus!. Zu viert spielen zwei Paare.
Dein Zug: Lege eine Karte. Solange der Talon liegt, gibt es keinen Bedienzwang, Trumpf sticht. Danach musst du bedienen und den Stich übernehmen. Mit König und Ober einer Farbe meldest du 20, in Trumpf 40.
Ende: Wer ein Spiel verliert, bekommt einen Strich. Die Partie ist aus, wenn eine Partei die vereinbarte Strichzahl hat – standardmäßig 7. Dann gewinnt, wer die wenigsten Striche hat.
Tipp: Aus! musst du selbst rufen: zu früh mit weniger als 101 Augen oder zu spät verliert doppelt.