Das Wirtschafts-Brettspiel rund um die Synchronisation für 1 bis 4 Spieler – allein gegen bis zu drei Computer oder mit anderen: Würfle durch Köln, Hamburg, München und Berlin, kaufe Synchronstudios oder schick sie ins Casting, sichere dir ganze Synchronfirmen und baue von der Sprecherkabine bis zum Atelier aus. Wer bei dir landet, zahlt die Produktionsgebühr – vom Werbespot bis zum Kinofilm. Mit Crew, Sprecheragenturen, Aufnahmeleiter- und Filmverleih-Karten, Autorenstreik und Filmförderung. Spiellänge 20, 35 oder 50 Runden oder endlos, Computergegner in drei Stärken, Taler-Einsatz als Option.
Steuerung
Maus/Touch: Würfeln, Kaufen oder Casting und Zug beenden über das Aktionsfeld re
Handy & Tablet
spielbar – Im Hochformat liegt das Brett oben, darunter Firmen und Aktionsfeld; hochkant und quer
Ziel: Hab am Ende das größte Vermögen aus Geld, Studios und Ausbauten. Bei Endlos gewinnt, wer als Letzter übrig bleibt.
Dein Zug: Würfle und zieh. Freies Feld: kaufen oder zur Versteigerung (Casting) schicken. Fremdes Feld: Produktionsgebühr zahlen. Gehört dir eine ganze Synchronfirma, kannst du ausbauen, das erhöht die Gebühren.
Ende: Nach der eingestellten Rundenzahl (20, 35 oder 50) gewinnt das größte Vermögen. Wer kein Geld mehr aufbringen kann, ist pleite.
Tipp: Volle Firmen sind alles: Tausche Felder, die beiden Seiten eine Firma vollmachen.
Speedsync – Spielregeln
Speedsync ist ein Wirtschafts-Brettspiel für 1 bis 4 Spieler (allein gegen einen bis drei Computer oder mit anderen) – im Thema Synchronisation. Jeder führt eine Firma, würfelt sich durch Köln, Hamburg, München und Berlin, kauft Synchronstudios und baut sie aus. Wer auf deinem Studio landet, zahlt dir die Produktionsgebühr.
Das Brett
Vier Brettseiten: Köln (günstig), Hamburg, München und Berlin (am teuersten).
Synchronfirmen (die Farbgruppen): Take One, Dub’n’Sync, Rocket, The Sound, Lipsync, Voicebox, Echo Lab, Omni Audio. Jede Firma hat zwei oder drei Abteilungen: Werbestudio, Dokustudio, Synchronstudio.
Crew (Synchronbuchautor, Regisseur, Tonmeister, Cutter): Die Gebühr steigt mit der Zahl deiner Crew-Mitglieder – 25 / 50 / 100 / 200 €. Eine Runde ums Brett ist der echte Ablauf: Buch, Regie, Ton, Schnitt.
Sprecheragenturen (Stimmgerecht, Sprecherdatei): Das Sprecherhonorar richtet sich nach der Textmenge – 4 × die Augen, mit beiden Agenturen 10 × die Augen.
Aufnahmeleiter (Ablauf und Pannen) und Filmverleih (Aufträge und Geld): Ziehe eine Karte.
Ecken: Abnahme (200 € Gage beim Überqueren), Autorenstreik, Neue Produktion (Filmförderung), Autoren Streik (ab in den Streik)
Ein Zug
Würfeln (zwei Würfel) und ziehen. Bei einem Pasch würfelst du nach dem Zug nochmal – beim dritten Pasch in Folge musst du in den Streik.
Freies Feld: kaufen – oder ins Casting schicken. Dann wird es versteigert: Alle dürfen bieten, auch du. Wer am Ende das Höchstgebot hat, bekommt es. Reicht dein Geld nicht, kannst du vor der Entscheidung Geld beschaffen (verpachten, Rückbau, Handel).
Fremdes Feld: Produktionsgebühr an den Besitzer zahlen (ist es verpachtet, nichts).
Über den Studiovertrag (Klick auf ein eigenes Feld) kannst du ausbauen, verpachten und ablösen – wie im Brettspiel jederzeit: vor und nach dem Würfeln, im Kaufentscheid und auch zwischen den Zügen der anderen. Nur während eines Castings, eines Handels oder wenn jemand anderes gerade Schulden begleicht, geht es nicht. Die Computer bauen nur in ihrem eigenen Zug.
Genauso jederzeit kannst du anderen einen Handel anbieten (siehe unten).
Handeln
Ein Angebot geht an einen Mitspieler: Felder, Tarifverträge und Geld. Dazu gehört mindestens ein Feld oder ein Tarifvertrag, reines Geld ist kein Handel.
Geld fließt nur in eine Richtung – entweder du legst etwas drauf, oder du verlangst etwas.
Felder einer Firma, in der noch Bauten stehen, lassen sich nicht handeln – erst zurückbauen.
Bekommst du ein verpachtetes Feld, zahlst du sofort 10 % Zins auf den Pachtwert an die Bank. Löst du die Pacht noch im selben Zug ab, kostet das nur den halben Kaufpreis; später wieder halber Preis plus 10 %.
Jeder darf höchstens drei Angebote je Zug machen. Der Gefragte hat 30 Sekunden für die Antwort; danach gilt es als abgelehnt (am Tisch ohne Uhr läuft keine Frist, der Anbieter kann sein Angebot zurückziehen).
Auch in den Schulden darfst du handeln, um an Geld zu kommen.
Ausbauen
Gehört dir eine ganze Synchronfirma, verdoppelt sich die Tagesmiete, und du kannst ausbauen – gleichmäßig: Keine Abteilung darf mehr als eine Stufe vor den anderen liegen.
Stufe
Gebäude
Es läuft
–
unbebaut
Tagesmiete (Casting / Probetake)
1
Sprecherkabine
Werbespot
2
Homestudio
Dokumentation
3
Tonstudio
Miniserie
4
Mischstudio
Serie
5
Atelier
Kinofilm
Die Bau-Kapazität ist begrenzt: 32 Studios und 12 Ateliers. Ein Atelier gibt seine 4 Studios an den Vorrat zurück. Rückbau bringt den halben Baupreis.
Verpachten
Brauchst du Geld, kannst du ein Feld verpachten (kostendeckend fremdvermietet): Du bekommst den halben Kaufpreis, aber keine Gebühren mehr. Die Pacht ablösen kostet den halben Kaufpreis plus 10 %. In einer Firma mit Bauten müssen erst die Bauten weg. Wer ein verpachtetes Feld durch Handel oder Pleite übernimmt, zahlt sofort 10 % Zins (siehe Handeln).
Autorenstreik
In den Streik kommst du über das Eckfeld „Autoren Streik“, eine Karte oder den dritten Pasch – ohne Gage über die Abnahme. Raus kommst du mit einem Pasch, mit der Schlichtung (50 €) oder mit einem Tarifvertrag (Karte). Mit dem Pasch ziehst du sofort die Augen weiter, würfelst danach aber nicht noch einmal. Schlichtung oder Tarifvertrag setzt du vor dem Würfeln ein, dann würfelst du normal. Nach dem dritten Fehlwurf ist die Schlichtung Pflicht, und du ziehst mit diesem Wurf. Tarifverträge kann man auch handeln. Wer nur auf dem Feld landet, ist als Streikposten zu Besuch.
Was deine Studios im Streik einbringen, stellt der Tisch ein: keine Einnahmen (hart), halbe (Notbetrieb, Standard) oder volle (klassisch).
Filmförderung
Mit Fördertopf wandern Abgaben, Kartenkosten und Schlichtungen in den Topf. Wer genau auf Neue Produktion landet, bekommt eine neue Kinoproduktion – den ganzen Topf.
Schulden und Pleite
Kannst du nicht bar zahlen, verkaufst du Bauten oder verpachtest Felder, bis das Geld reicht. Du darfst dafür auch handeln. Reicht auch das nicht, bist du pleite und schaust zu: Schuldest du einem Mitspieler, bekommt er dein Restgeld, deine Felder und Tarifverträge (für verpachtete Felder zahlt er sofort 10 % Zins). Schuldest du der Bank, gehen die Bauten zurück, die Pacht erlischt, und die Bank versteigert jedes deiner Felder sofort im Casting an die Übrigen; wer nicht bietet, lässt es frei.
Spielende
Mit Rundenzahl (20, 35 oder 50 Runden) gewinnt nach der letzten Runde das größte Vermögen: Geld + Kaufpreise der Felder (verpachtet: halb) + Ausbauten. Eine Runde ist um, wenn alle einmal dran waren – gezählt ab dem ausgelosten Startspieler, so ist jeder gleich oft am Zug. Bei gleichem Vermögen teilen sich die Spieler den Platz. Endlos: Es gewinnt, wer als Letzter übrig ist; die Pleitegegangenen folgen in umgekehrter Reihenfolge (wer später pleite ging, liegt vorn).
Notbremse: Nach 2.500 Zügen endet jede Partie, auch eine endlose, und es zählt das Vermögen.
Für die Bestenliste gibt es einen Punkt je 100 € Vermögen (höchstens 120) plus Platzbonus: 40 für Platz 1, 15 für Platz 2 (ab 3 Spielern) und 5 für Platz 3 (ab 4 Spielern). Wer pleite ist, bekommt keine Vermögenspunkte.
Hilfen am Tisch
Rat: Der Knopf im Aktionsfeld zeigt, was der Computer an deiner Stelle tun würde, und warum.
Rückgängig: Ausbau, Rückbau, Verpachten und Ablösen kannst du im selben Zug ohne Verlust zurücknehmen, solange sich am Feld nichts geändert hat.
Gebühren bestätigen: Landest du auf dem Feld eines Mitspielers, zahlst du die Gebühr mit „Bezahlen“. Nach Ablauf der Bedenkzeit wird automatisch bezahlt (am Tisch ohne Uhr wartet das Spiel auf dich).
Karten ziehen: Landest du auf Aufnahmeleiter oder Filmverleih, blinkt der passende Stapel in der Brettmitte. Klick ihn an: Die Karte kommt verdeckt aus dem Stapel, dreht sich auf dem Weg zur Mitte um und klappt dort auf. Lies sie – erst mit „Weiter“ passiert, was darauf steht.
Was die Computer getan haben: Nach jedem Computerzug steht rechts im Aktionsfeld eine kurze Zusammenfassung (Wurf, Käufe, Zahlungen). Die Partie wartet, bis du auf „Weiter“ klickst – so bestimmst du selbst, wann es weitergeht; mit dem Haken „immer automatisch weiter“ läuft es ohne Klick.
Meine Verträge (oben) zeigt alle deine Felder nach Firma und was dir zur ganzen Firma noch fehlt; von dort kannst du direkt einen Handel um ein fehlendes Feld anbieten oder eigene Felder ins Angebot nehmen. Ein gestrichelter goldener Rahmen auf dem Brett markiert das letzte fehlende Feld einer Firma.
Vor deinem Wurf sind fremde Felder, die du mit 2 bis 12 Augen erreichen kannst, rot getönt – je kräftiger, desto teurer.
Unter stellst du das Tempo (gemütlich, normal, zügig – wie schnell Würfel, Figuren und Computer ziehen; am Tisch mit anderen gilt die langsamste Wahl) und die Sprüche der Computer ein. Die Bilanz zeigt den Verlauf des Vermögens je Runde.
Karten-Info
Fährst du mit der Maus über ein Feld, erscheint in der Brettmitte seine Karte mit Bild: Firma und Abteilung, Kaufpreis, Mieten je Ausbaustufe, wem es gehört – darunter die Regel in ganzen Sätzen und was das Feld gerade für dich bedeutet (z. B. ob du es dir leisten kannst, ob es deine Firma vollmacht, was du hier zahlen müsstest oder ob einem Mitspieler nur noch dieses Studio fehlt). Ein Klick öffnet dieselbe Karte mit den Knöpfen zum Verwalten. Auf dem Handy oder Tablet hältst du das Feld dafür kurz gedrückt; kurz antippen öffnet das Feld-Fenster.
Tipps
Volle Firmen sind alles: Tausche Felder, die beiden Seiten eine Firma vollmachen.
Bis zum Tonstudio (Miniserie) steigt die Gebühr am stärksten.
Hamburg (Orange) und München (Rot) werden besonders oft betreten – der Streik liegt kurz davor.
Halte eine Rücklage: Ein Kinofilm in Berlin kostet bis zu 2.000 €.
Fahr mit der Maus über die farbigen Kästchen in einer Spielerkarte (oder tipp sie an): Du siehst die Verträge dieser Firma, und die Felder leuchten auf dem Brett. „x Felder“ zeigt alle Felder des Spielers. Gehörende Felder erkennst du am farbigen Rahmen und am Streifen mit dem Anfangsbuchstaben des Besitzers.